Dear brain, i love your negative thoughts, sincerely yours, negativity bias

❤ Gefühlsfieber ❤

„Ich stehe mit Sicherheit morgens wieder im Stau.“ „Was ist, wenn ich heute wieder meinen Nachbarn im Stiegenhaus treffe und er wieder mit mir unnötigen Smalltalk führen möchte?“ „Oh Gott und wie reagiert meine Mutter, wenn ich ihr für das Sonntagsessen absagen muss“ „Ich wette, dass mein Tinderdate sicherlich eine Katastrophe und mega langweilig ist“ „Ich weiß jetzt schon, dass wenn ich wieder heim komm der Geschirrspüler nicht ausgeräumt und die Betten nicht gemacht wurden“?

Kennst DU solche Gedanken? Wusstest DU, dass wir Menschen durchschnittlich 60.000-70.000 Gedanken pro Tag haben? Die meisten dieser Gedanken sind unbewussst oder sogar negativ.

„Negativity bias“ ist ein Begriff aus der Psychologie und heißt übersetzt „Negativitätseffekt“.

Im Grunde genommen besagt der Negativitätseffekt, dass negative Emotionen oder Erlebnisse eine größere Auswirkung auf uns haben als neutrale oder positive. Sprich: Wir nehmen negative oder negativ erscheinende Dinge sehr schnell und stark wahr.

Auch im Journalismus ist das ein bekanntes Phänomen. Ganz nach dem Motto „Bad News are good news- good news are bad news”. Welche Schlagzeile zieht die Blicke eher auf sich – Banküberfall mit Geiselnahme oder das frischgeborene Pandababy in Schönbrunn? …

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